Leben und Arbeiten

Geboren bin ich als rheinisch-ungarischer Mestize 1965 in Andernach am Rhein, berühmt durch den Limes und durch Charles Bukowski. Es war ein Sonntag. Es war Karneval. Die Rheinländer jeck. Und ich gab meine erste Stimmprobe ab.

Eine Gitarre halten lernte ich in Ludwigshafen am Rhein. Pipettieren statt Schießen in Heidelberg. Studiert habe ich in Berlin, Granada, Debrecen — und zwar Publizistik, Spanisch, Lateinamerikanistik und Hungarologie. Als Stipendiat des Erich-Brost-Instituts habe ich für die größte spanische Tageszeitung El País in Madrid geschrieben.

Reporter, Moderator, Redakteur

Seit 1990 bin ich „on air“. Angefangen habe ich beim SWR, dann kam ich über den ORB zu Inforadio (RBB). Später kam noch das Deutschlandradio dazu. Ich war Reporter, Redakteur, Moderator. Parallel habe ich für Printmedien gearbeitet, Journalisten ausgebildet, Kommunikationstrainings geleitet, aus dem Ungarischen ins Deutsche und umgekehrt übersetzt, Podiumsdiskussionen moderiert.

Im Netzwerk Osteuropa-Berichterstattung habe ich einen Radiodienst mit aufgebaut und über Ungarn berichtet. Denn eine freie Presse liegt mir am Herzen, und ich möchte, dass die Berichterstattung aus dem Osten und Südosten Europas noch besser wird.

Korrespondent

Im ARD-Studio Südosteuropa in Wien war ich einer von drei Hörfunk-Korrespondenten. Wir berichten über zwölf Länder der Region. Meine Korrespondentenaufgabe endete im August 2017. Zum ARD Blog:
www.ard-wien.de/

Buchautor

Der Ungarn-Kenner, Journalist und Südosteuropa-Reporter Stephan Ozsváth stellt im November sein lang erwartetes erstes Sachbuch vor. „Puszta-Populismus“ beantwortet die Frage, ob der ungarische Ministerpräsident und Rechtspopulist Viktor Orbán ein europäischer Störfall ist.
Lesung und Diskussion mit Stephan Oszváth bei der Messe BUCH WIEN, Halle D, Forum-Bühne.

Buchvorstellung beim Verlag danube books


© Stephan Ozsváth. Der Rundfunker. Korrespondent Journalist Moderator.
nach oben